![]() Süd-Afrika |
Südafrika
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| Fläche: | 1219080 qkm |
| HDI (2005): | 0,674 (2003 0,658) |
| Einwohner (S 2010): | 50,4 Mio. (1960 17,3 Mio.) |
| Bevölkerungsschätzung für 2050 (in Mio.) | 48 |
| Bevölkerungswachstum: | 0,6% |
| Altersstruktur: | 32% unter 15, 5% über 65 |
| Lebenserwartung (2010): | 53 |
| Religion: | 78% Christen, Naturreligionen, ... |
| Einwohner pro Arzt: | 1400 |
| Kindersterblichkeit: | 6,7% |
| Säuglingssterblichkeit: | 5,4% |
| HIV-Infizierte: | 19% |
| Analphabeten: | Männer 14%, Frauen 16% |
| Grundschüler (Einschulungsrate): | 90% |
| BSP/Kopf: | 5720$ (2003 2820$) |
| Reales BSP/Kopf (KKP): | 9450$ (2003 10910$) |
| Bevölkerungsanteil mit unter 2 US$/Tag | 34% |
| Erwerbstätige in der Landwirtschaft: | 10% |
| Anteil Landwirtschaft am BIP: | 3% |
| Stadtbevölkerung: | 53% |
| Glossar: Erklärungen zu Begriffen, Zahlen,... | |
Apartheid
Lange Zeit lebte die schwarze Bevölkerung unter der Diktatur der Weißen, mit
eingeschränkten Rechten, die sogenannte Apartheid. In
Südafrika wollte die weiße Regierung durch die Politik der Apartheid die
getrennte Entwicklung der Rassen erreichen. Dies geschah
durch Trennung der Rassen, in den Vorstädten und
in der Errichtung von Homelands, wo sie zumindest gewisse Recht hatten, da dort
keine Weißen lebten. Die Homelands der Schwarzen erstreckten sich
um das politische und auch wirtschaftliche Zentrum Südafrikas mit den Städten
Johannesburg und Pretoria herum. In einem Volksentscheid entschieden sich die Weißen im Jahr 1992
mit Zweidrittelmehrheit für die Aufhebung der Apartheid.
Man beachte aber den extremen Unterschied zwischen dem schwarzen Normalverdiener
und dem typischen Weißen, der auch heute noch ein Vielfaches eines Schwarzen
verdient
Seit einigen Jahren gibt es mehr Möglichkeiten für Schwarze sich besser
zu qualifizieren. Diese Maßnahmen erreichen bisher aber nur einen Bruchteil
der Bevölkerung.
Mehr Infos: 10 Jahre Demokratie in Südafrika
![]() wissenschaftliche Ausbildung in Schulen (© R. Zurba/USAID) |
![]() Weiterbildung (z.B.: Elektronik) (© R. Zurba/USAID) |
Aids
Eines der größten Probleme des Landes ist die hohe Rate an AIDS-Erkrankten! Hier muss noch viel geschehen,
unter anderem auch Aufklärungsarbeit. Es glaubten z.B. 62% der jüngeren
Südafrikaner, bei denen eine HIV-Infektion festgestellt wurde, dass sie
sich keiner besonderen Ansteckungsgefahr ausgesetzt hätten.
Auch die enorme sexuelle Aggression bringt weitere Probleme mit sich. 28% der
Frauen gab an, dass ihr erster sexueller Kontakt nicht freiwillig gewesen ist!
(nach: Reproductive Health Research Unit, Medical Research Council, 2004)

Bei einer HIV/Aids Hotline in Südafrika (©
R. Zurba/USAID)
Ein Blick auf Kapstadt

Dieses Bild entstand aus einem Satellitenbild von Landsat und
einem zweifach überhöhtem Höhenmodell,
das durch Radarmessungen vom Space Shuttle aus erzeugt wurde. Image Courtesy
SRTM Team NASA/JPL/NIMA
Kapstadt und das Kap der Guten Hoffnung im Vordergrund. Die kleine Bucht links
(Tafelbucht) ist der Hafen Kapstadts. Dahinter liegt gleich der berühmte
Tafelberg. Die große Bucht rechts ist die Falsebay.
Übrigens ist nicht das Kap der Guten Hoffnung der südlichste Punkt
Afrikas, sondern das (knapp rechts außerhalb der Szene) östliche
liegende Kap Agulhas.
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