West-Afrika

Offizieller Name: République du Mali
Staatsführung: Präsident
Hauptstadt: Bamako
Offizielle Sprache: Französisch
Staatsreligion: keine
Währung: 1 CFA Franc
Nationalfeiertag: 22. September (Unabhängigkeitstag)

Mali

Fläche: 1.240.192 qkm
HDI (2005): 0,380 (2003 0,333)
Einwohner (S 2010): 13,3 Mio. (1960 5 Mio.)
Bevölkerungsschätzung für 2050 (in Mio.) 42
Bevölkerungswachstum: 3,0%
Altersstruktur: 48% unter 15, 3% über 65
Lebenserwartung (2010): 50
Religion: Muslime 90%, Naturreligionen 9% und Christen 1%
Einwohner pro Arzt: 12.500
Kindersterblichkeit: 22%
Säuglingssterblichkeit: 12,4%
HIV-Infizierte: 1,7%
Analphabeten: Männer 63%, Frauen 88%
Grundschüler (Einschulungsrate): 46%
BSP/Kopf: 500$ (2003 230$)
Reales BSP/Kopf (KKP): 1040$ (2003 -)
Bevölkerungsanteil mit unter 2 US$/Tag 91%
Erwerbstätige in der Landwirtschaft: 79%
Anteil Landwirtschaft am BIP: 36%
Stadtbevölkerung: 30%
Glossar: Erklärungen zu Begriffen, Zahlen,...
Datenvergleich: ausgewählte Daten zu 1965, 1985 und 2005 (inkl. HDI-Rang, ...)
Teil I -> hier klicken! , Teil II -> hier klicken!

Ressourcen: Gold, Phosphaten, Kaolin, Salz, Kalkstein, Uran, Bauxit, Eisenerz, Erdnüsse und Baumwolle

Der Niger


Der Niger
(Ausschnitt Karte Afrika Schweizer Weltatlas / ©EDK 2002)


Der Bani, ein Nebenfluss des Niger (Copyright Peter v. Sengbusch)

Leben am Niger

Der Süden Malis wird von einem der ganz großen Ströme Afrikas, dem Niger durchströmt und hat so genug Feuchtigkeit, und ein reiches Planzen- und Tierleben.
Der drittlängste Strom Afrikas (4184 km lang) entspringt in einem Gebirge zwischen Sierra Leone und Guinea nahe der Küste, wo vom Atlantik heranziehende Wolken Niederschläge bringen. Er fließt von seinem Ursprung aus noch weitere 1200 km in den Kontinent hinein, bevor er sich in einem weiten Bogen wieder der Küste nähert und in das Staatsgebiet von Niger eintritt.


Niafounkè - eine Stadt am Niger: Moschee (Copyright Peter v. Sengbusch)
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Am 22. September 1960 erklärte Mali seine Unabhängigkeit von Frankreich.
Der erste Präsident Modibo Keita hielt aber zugleich die Verbindung zu Frankreich aufrecht, das bis heute an der Spitze der Länder steht, die Mali mit Entwicklungshilfe unterstützen.
Seit 1992 hat Mali eine demokratische Verfassung, und gilt nun als Musterbeispiel der Demokratie in Afrika.

Dorf in Mali mit rechteckigen Kornspeichern in Lehmziegelbauweise - Lehm gleicht in optimaler Weise hohe Temperaturen aus und kühlt den Innenraum
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